Ich hänge irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft, aber die Gegenwart ist es nicht. Ich stehe neugierig und ehrgeizig auf den Zehenspitzen, um alles in meiner Zukunft erreichen zu können. Ich will nach den Sternen greifen.
Aber ich will einfach nicht loslassen. Hänge mit meinen Gedanken in der Vergangenheit und kann nicht vergessen. Habe zu sehr Angst alles zu verlieren, was ich liebe.
Manchmal bin ich 14 und manchmal 20, aber nie 17.
Ein Tag der nach alten Büchern, Tee und Erinnerungen riecht. Ein Tag an dem alles verschwommen und unklar ist. Ein Tag an dem ich versuche mich selbst nicht im Nebel zu verlieren.
Ich bin seit gestern aus meinem Österreichurlaub wieder da und habe nun 2 Wochen Nichtstun vor mir bis es dann mit den Mädels nach Calella geht. Vielleicht ist das ganz gut und ich habe die Chance mein Leben und vor allem meinen Kopf wieder etwas zu ordnen.
Die Sommerferien sind für mich immer eine Art Wendepunkt an dem sich vieles verändert. Dieses Jahr kommt noch etwas dazu: Es sind meine Letzten. Mein Kopf ist vollgestopft mit Problemen aus den letzten Wochen, Zukunftsplänen und Ängsten. Es macht mir Angst wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich war schon immer ein Mensch der sich viel mit der Zukunft beschäftigt hat, aber jetzt kommen mir oft Zweifel, ob ich gut genug bin oder das wirklich das richtige für mich ist. Ich habe Angst mein Abi zu schreiben und dann völlig orientierungslos in der großen weiten Welt zu stehen. Aber man kann es nicht ändern. Tief ein und aus atmen & weitergehen. Egal was kommt.
xoxo Svenja
Manchmal ist der Körper schneller als der Kopf. Ich spüre die Tränen auf meinen Wangen, aber verstehe noch nicht warum. Es werden immer mehr. Ich bekomme Angst, doch der Gedanke, der sich langsam in meinem Kopf breit mach, kann nicht wahr sein. Das ist etwas Unmögliches. So etwas passiert nicht. Wie hypnotisiert. Unreal.
Er. Er war alles und jetzt nur noch nichts. Seit dem 1. mal, dass ich ihn gesehen habe, war er mein Leben. Bis du mich gerettet hast. Gerettet vor mir selbst. Ich war einsam und er war da. Nicht für mich, aber ich für ihn. Ein Surfer aus Australien Insteressant, sexy, cool. Alle wollten ihn. Ich wollte ihn.
Träume füllen die Leere aus und Hoffnung entsteht durch jeden Blick von ihm. Es gab viele Blicke. Das Schicksal spielte mit oder war es Einbildung? Kein Wort gewechselt, aber trotzdem geflirtet. Errötet wie ein kleines Kind. Alle wollten ihn. Ich wollte ihn. Die Eifersucht wuchs.
Licht an, Licht aus. Ein Spiel. Gab es Regeln und was war sein Ziel? Er war verboten und war das nicht noch ein Grund? Der Blick zum Fenster. Ich sehe ihn. Er sieht mich. Aber wir sehen uns nicht an. Nach wie vielen Zufällen kann man es Schicksal nennen? Er ist überall. Es gibt nur noch ihn. Ein Ziel. Ein Traum. Ein Schlag ins Gesicht.
Alle wollen ihn. Ich wollte ihn. Alle wissen es. Er weiß es. Ich sterbe vor Peinlichkeit. Ich verstehe ihn nicht, aber wir kommen uns näher und auch nicht. Reden, schweigen, lächeln.
Und da kommst du. Bringst alles durcheinander oder ordnest du es? Zumindest warst du da. Verwirrt. Er und du. Alkohol. Er und ich kommen uns näher und entfernen uns dabei. War alles Einbildung? Ich verstehe ihn nicht und distanziere mich. Du bist anders, aber alles ist so kompliziert.
Wer bin ich? Habe beide verdrängt. Er verdient es. Du nicht. Ich bin gegangen.Ohne ihn. Für immer. Du warst da.
Berührungen. Gefühle. Ein Kuss. 3 Worte.
Glück braucht seine Zeit und man muss es zulassen. Mutig sein. Ich habe es geschafft. Du bist bei mir. Er ist nichts und du bist alles. Du hast mich gerettet.
3 Worte.
Jaa das ist eine wahre Geschichte, die mir während meinem Jahr in England passiert ist. Ich hoffe es ist einigermaßen lesbar und nicht zu lang. Ich hab es vor einiger Zeit mal bei einem Gefühlsausbruch wild aus der Erinnerung zusammengeschrieben, was man auch merkt. Naja ich liebe das Bild auch wenn es abgeschnitten und unscharf ist :P
xoxo Svenja
Ich renne immer weiter so schnell ich kann. Angst. Ich habe so schreckliche Angst. Immer weiter rennen. Mein Herz schlägt laut in meinem Kopf. Doch nichts ändert sich. Ich renne, aber bewege mich nicht vom Fleck. Angst. Ich sehe mich um. Niemand zu sehen. Ich bin alleine.Einsam. Sinke auf den Boden und die Welt dreht sich um mich. Scheint mich zu erdrücken. Allein. Ich kann nicht mehr. Schließe die Augen und spüre die Tränen. Angst.
Plötzlich ist überall Licht und ich sitze zwischen Kissen. Mein Herz schlägt in meinem Kopf, aber ich bin nicht alleine. Du bist da.
(Die beiden Kameras habe ich auf dem Flohmarkt in Berlin gekauft und ich bin so stolz auf sie :D Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick.)
Diese Bilder sind fast genau ein Jahr alt und lösen gemischte Gefühle bei mir aus. Ich weiß noch ganz genau, dass das einer der schönsten Tage war, die ich in England erlebt habe. Andererseits ist es wirklich erschreckend, was sich in einem so kurzen Zeitraum alles verändern kann. Mein ganzes Leben stand in den letzten 2 Jahren Kopf, doch momentan fühlt es sich so an, als würde es endlich zur Ruhe kommen und ich bin so sehr ich selbst wie noch nie zuvor.
xoxo Svenja
Ich spüre die Sonne auch in der Dunkelheit. Genauso wie ich dich spüre, obwohl du weit weg bist. Ist das Leben nicht komisch? Woher wissen wir was wirklich ist? Wie kann etwas, dass man sich vorstellen kann unmöglich sein? Vielleicht muss man nur dran glauben und das Unmögliche möglich zu machen.
Ein Jahr zusammen in einem Zimmer gelebt. 24 Stunden miteinander verbracht. Gelacht. Geweint. Der Abschied war schrecklich. Welt zerbrochen. Deine Worte: Ich werde dich so sehr vermissen Süße und komme dich auf jeden Fall besuchen. Wo warst du? Ich hab dich gebraucht. Einfach verschwunden. Ich verstehe dich nicht. Wer bist du? Wie kann man so schnell vergessen. Mich vergessen. Und jetzt bist du wieder da? Es ist zu spät. Ich kenne dich nicht mehr. Kann dich nicht mehr ernst nehmen. Und vermissedich trotzdem so sehr.
Kennt ihr das Gefühl beobachtet zu werden? Man braucht nur ein paar Schritte aus der Tür zu gehen und schon gucken die Leute dir nach und analysieren dich. Ich habe mal gehört nach den ersten 30 Sekunden hat man sich eine Meinung zu dem Menschen gegenüber gebildet. Diese Meinung ändert sich dann nur noch schwer. 30 Sekunden. Da kann mir keiner mehr erzählen, dass es um innere Werte geht. Die Welt ist oberflächlich.
Ich will glaube ich gar nicht wissen, was die Oma im Bus, der Türke in der Schule und die Studentin hinter mir in der Kasse von mir denken. "Oh Gott die Haare! Ist bestimmt eine Punkerin!" "Geiles, reiches Mädchen alter." "Scheiße ihre Schuhe sind viel schöner als meine, aber dafür hat sie nen fetteren Arsch." Wir werden den ganzen Tag beobachtet, bewertet und stehen unter Druck, jedem, in den ersten 30 Sekunden, das Beste an uns zu präsentieren.
Jeder braucht einen Rückzugsort, um geschützt von den Blicken zu sein. Freunde und Familie, die nicht das Aussehen sehen, sondern einfach dich. Mit all deinen Macken und kleinen Fehlern und genau das lieben, da sie dich zu etwas besonderem und einzigartigem machen. Das ist eins der wertvollsten Dinge auf der Welt.
xoxo Svenja
Erinnerungen sind tödlich. Sie lauern einfach überall. Es reicht schon ein Bild, ein Geruch, ein Lied oder ein Geräusch und schon stürzen sich auf einen. Meistens sind sie so unerwartet, dass man sich nicht wehren kann. Ein Stich. Es gibt hunderte Lieder, von denen ich nur einen Ton hören muss und schon bin ich in Gedanken z.B. am Strand bei Sonnenschein oder verzweifelt am Boden. Hinter einem Wort, kann sich eine ganze vergessene Geschichte verstecken und nur ein Geruch kann einen Wasserfall von Gefühlen wieder zum fließen bringen. Die meisten Erinnerungen machen unglücklich, da man sich entweder wünscht wieder dort zu sein und das nicht möglich ist, oder es Dinge sind, die man am liebsten einfach komplett löschen würde. Es gibt viel zu wenige, die einen zum lächeln zwingen, aber genau diese, sind die wichtigsten. My heads a memory machine. It shows me a memory everday and makes it hard to forget. I miss you.
xoxo Svenja
"OH MEIN GOTT ES IST VALENTINSTAG!" Diesen Gedanken haben heute sehr viele Leute. Bei mir war es bisher eher: "Oh es ist der 14. Februar. War da nicht was? Nö doch nicht." Valentinstag hat mir einfach nie etwas bedeutet. Trotzdem sind dort jedes Jahr irgendwelche entscheidenden Dinge passiert. Leider eher negative. Durch diese Dinge kann ich mich an jeden Valentinstag der letzten 4 Jahre genau erinnern. Jeder war scheiße und bei jedem war ich Single. Ob es dort einen Zusammenhang gibt?! :D
Dieses Jahr war alles anders. Ich bin mit Jan essen gegangen und hatte sogar ein Geschenk für ihn. Als ich seins bekommen hatte, wollte ich meins allerdings am liebsten gleich wieder verstecken. Ich hätte wirklich vor Freude heulen können. Es war eine Karte mit 10 Gründen, warum er mich liebt. Wahrscheinlich das schönste Geschenk, was ich je bekommen habe!
Ok ich will euch jetzt nicht mit meinem Geschwafel nerven, aber meine Laune ist einfach hervorragend :) Ich hoffe einfach ihr habt euren Tag mit euren Lieben verbracht oder euch wenigstens von nervenden Paaren ferngehalten :D
xoxo Svenja
Gestern hätte ich echt heulen können. Mein Film von der Diana ist einfach mal komplett gar nichts geworden. Kein einziges Bild. Der Film war wahrscheinlich belichtet oder die haben es nicht hinbekommen den zu entwickeln. Keine Ahnung. Die einzige Möglichkeit raus zu finden woran es lag ist den nächsten Film schnell vollzuknipsen und ihn mit Samthandschuhen zu behandeln.
Schluss mit den schlechten Gedanken. Das Wochenende habe ich größtenteils mit meinen Mädels verbracht. Es wurde gekocht, tiefgefrorener Kuchen gegessen, bei traurigen Filmen geweint und bei Horrorfilmen geschrien :) Da merkt man einfach mal wieder wie glücklich kleine Dinge machen können. Deswegen hier jetzt 10 Dinge, die mich glücklich machen für einen guten Start in eine anstrengende Woche:
1. Neben jemandem aufwachen, den man liebt
2. Alte, peinliche Fotos/Videos mit der besten Freundin wiederfinden
3. Regentropfen gegen mein Fenster trommeln hören und noch tiefer unter die Decke kriechen
4. Augen zu. Lauter Bass. Tanzen.
5. Eine SMS von jemandem in dem gleichen Moment bekommen, in dem ich eine an ihn schreiben wollte
6. Kakao und Cookies
7. Zufällig mitbekommen, dass jemand etwas nettes über mich sagt
8. Sich ohne Worte verstehen
9. In die Sterne gucken und Sternschnuppen zählen
10. Der Geruch von frisch geschnittenem Gras, Waschmaschinen, Sommerregen auf warmen Asphalt und Passionsfrucht
Achja btw ich will Sommer :)
xoxo Svenja
Am Samstagmorgen bin ich mit dem Geräusch von Regentropfen aufgewacht. Die meisten Menschen finden Regen ziemlich nervend. Ich dagegen finde es hat etwas befreiendes. Schon als kleines Kind bin ich bei jedem kleinen Tropfen nach draußen gerannt und habe angefangen zu tanzen. Nicht gerade eine übliche Reaktion. Sommerregen auf warmen Asphalt war schon immer mein Lieblingsgeruch. Früher habe ich sehr viel geschrieben. Von Gedichten bis Liedern war alles dabei und ratet mal was in fast allem vorkam. Das ist wirklich schon etwas unheimlich :D Keine Ahnung wieso Regen und ich so gut zusammenpassen, vielleicht liegt es daran, dass ich schon immer eine leicht melancholische Ader hatte und was eignet sich besser zum melancholisch sein als Regen?
Zu viel Regen muss allerdings auch nicht unbedingt sein. Eine halbe Stunde morgens mit dem Fahrrad zur Schule durch einen gefühlten Wasserfall, machen selbst mir keine gute Laune. Und den Putzfrauen auch nicht, da ich Schlammpfützen hinterlasse :) Mittlerweile habe ich das Gefühl es regnet seit Wochen durch, was die Gedanken an einen Weltuntergang langsam wirklich realistisch erscheinen lassen. Aber das Wetter passte zur meiner Laune. Schule macht mich im Moment fertig und ein paar andere Dinge laufen auch nicht gerade perfekt. Naja aber was läuft schon jemals perfekt im Leben? Das Problem ist, dass man durch die negativen Dinge oft die positiven vergisst.
Wer den Regen genauso mag wie ich und nicht das Glück hat einen Freund mit Dachfenster zu haben (höhö), für den ist das hier vielleicht etwas: http://www.rainymood.com/
xoxo Svenja
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr viel zu viele Gedanken habt und sie einfach am liebsten los werden wollt? Wenn ihr ein Lied hört, dass euch tagelang nicht mehr aus dem Kopf geht? Wenn ihr etwas seht, dass euch wirklich beeindruckt und nicht mehr loslässt? Oder wenn ihr so voller Emotionen seid, dass ich platzt wenn ihr sie nicht raus lasst? Das hier wird wahrscheinlich ein großes Durcheinander aus genau diesen Dingen. So wie das Leben nun mal ist. Also lasst euch überraschen :)
xoxo Svenja