Ich bin gestern aus meinem Mädelsurlaub in Calella wiedergekommen. Nach meinen wirklich notwendigen 12 Stunden Schlaf bin ich dann sofort losgefahren, um meine Fotos abzuholen. Es ist einfach ein wunderbares Gefühl so voller Erwartung den Fotoumschlag zu öffnen. Insgesamt bin ich ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis. Diese 3 stammen aus meinem Österreichurlaub. In den nächsten Tagen kommen dann noch ein paar Andere und in einer Woche sind die Calellabilder auch fertig. Ich bin schon so gespannt :)
xoxo Svenja
Ich bin seit gestern aus meinem Österreichurlaub wieder da und habe nun 2 Wochen Nichtstun vor mir bis es dann mit den Mädels nach Calella geht. Vielleicht ist das ganz gut und ich habe die Chance mein Leben und vor allem meinen Kopf wieder etwas zu ordnen.
Die Sommerferien sind für mich immer eine Art Wendepunkt an dem sich vieles verändert. Dieses Jahr kommt noch etwas dazu: Es sind meine Letzten. Mein Kopf ist vollgestopft mit Problemen aus den letzten Wochen, Zukunftsplänen und Ängsten. Es macht mir Angst wie schnell die Zeit vergangen ist. Ich war schon immer ein Mensch der sich viel mit der Zukunft beschäftigt hat, aber jetzt kommen mir oft Zweifel, ob ich gut genug bin oder das wirklich das richtige für mich ist. Ich habe Angst mein Abi zu schreiben und dann völlig orientierungslos in der großen weiten Welt zu stehen. Aber man kann es nicht ändern. Tief ein und aus atmen & weitergehen. Egal was kommt.
xoxo Svenja
Letzte Woche war ich auf Kursfahrt am Gardasee. Natürlich habe ich super viele Fotos gemacht und die Besten gibt es innerhalb der nächsten Woche zu sehen.
Ich sehe den LKW näher kommen. Immer näher, wie in Zeitlupe. Habe keine Zeit zu verstehen was passiert. Er ist zu nah. Ein Ruck zur Seite und ein Knall. Taschen fliegen friedlich durch die Luft. Ganz langsam. Auch ich werde nach vorne geworfen. Sehe ein kompliziertes Muster, wie ein Spinnennetz, das sich immer weiter ausbreitet. Mein Blick hängt fest. Das Licht bricht bunt in den Glasscherben. Ich falle zurück in den Sitz. Die Welt steht still. Ein friedlicher Moment der Unwissenheit. Ein Moment in dem man nichts versteht. Nichts realisiert.
Dann ein störendes Geräusch. Schreie. Ich wende den Kopf zur Seite und sehe rote Tropfen. Die Schreie werden lauter und die Welt dreht sich viel zu schnell weiter. Sie drückt auf mich ein. Jemand nimmt mich in den Arm. Ich kann nichts sagen. Sitze da, wie erstarrt in einem Meer aus Weinen, Blaulicht und Sirenen.